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"Solange es Menschen gibt, werden sie Häuser bauen, Kleidung und Nahrung ebenso wie viele andere Dinge herstellen, sie werden Kinder aufziehen, Bücher schreiben, diskutieren, Gärten anlegen, Musik machen und dergleichen (...). Nicht selbstver- ständlich aber ist, daß die menschliche Tätigkeit schlechthin, die pure 'Verausgabung von Arbeitskraft', ohne jede Rücksicht auf ihren Inhalt (und) ganz unabhängig von den Bedürfnissen und vom Willen der Beteiligten, zu einem abstrakten Prinzip erhoben wird, das die sozialen Beziehungen beherrscht. (...) Es (ist) das moderne warenproduzierende System mit seinem Selbstzweck der unaufhörlichen Verwandlung von menschlicher Energie in Geld, das eine besondere, aus allen anderen Beziehungen "herausgelöste", von jedem Inhalt abstrahierende Sphäre der sogenannten Arbeit hervorbr(ingt). (...) In der Sphäre der Arbeit zählt nicht, was getan wird, sondern daß (...) getan wird, denn die Arbeit ist gerade insofern ein Selbstzweck, als sie die Verwertung des Geldkapitals trägt - die unendliche Vermehrung von Geld um seiner selbst willen. Arbeit ist die Tätigkeitsform dieses absurden Selbstzwecks. (...) In dieser vom Leben abge- trennten Sphäre hört die Zeit auf, gelebte und erlebte Zeit zu sein; sie wird zum bloßen Rohstoff, der optimal vernutzt werden muß (...). Darin besteht der Mechanismus der verselbständigten gesellschaftlichen Tretmühle, in der die moderne Menschheit gefangengehalten wird. (...) Das Leben findet woanders statt - oder auch gar nicht, weil der Zeittakt der Arbeit in alles hineinregiert."

so im äußerst lesenswerten manifest gegen die arbeit
29.4.07 21:32
 



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